So erkennen Sie eine seriöse Hypnoseausbildung

Hypnose ist ohne Zweifel faszinierend und eine Bereicherung. Deshalb möchten viele Menschen, wenn sie Hypnose einmal kennengelernt haben, selbst eine entsprechende Ausbildung machen. Angebote dazu gibt es wie Sand am Meer. Woran können nun Menschen, die sich für eine Hypnoseausbildung interessieren, erkennen, ob der jeweilige Anbieter seriös ist? Wir haben ein paar Punkte zusammengefasst, anhand derer Sie, unserer Meinung nach, erkennen können, ob der Anbieter, bei dem Sie ihre Ausbildung machen wollen, seriös ist, oder ob sie lieber die Finger davon lassen sollten.

  1. Hypnose ist einfach, deshalb kann sie auch relativ schnell erlernt werden. Wenn Ihnen aber jemand verspricht, nach einem Wochenende fast alle Probleme lösen zu können, und auch Krankheiten behandeln zu können, dann lassen Sie besser die Finger davon! Denn das ist nicht nur unseriöser Humbug, sondern darüber hinaus auch strafbar. Und auch Sie selbst machen sich strafbar, wenn sie ohne entsprechende Qualifikation und staatliche Erlaubnis, Menschen psychologisch beraten oder gar zu therapieren versuchen. Achten Sie darauf, dass der Anbieter diese Grenzen nicht nur selbst kennt, sondern sie auch klar kommuniziert!
  2. Lassen Sie sich nicht von einer tollen Homepage oder schönen Zertifikaten beeindrucken! Heutzutage ist es keine Hexerei, eine ansprechende Homepage ins Netz zu stellen und auch Zertifikate lassen sich ganz einfach selbst daheim gestalten und ausdrucken. Achten Sie darauf, ob erkennbar ist, wo der Ausbildner selbst gelernt hat. Ist er/sie in beruflichen Interessenverbänden organisiert? Verfügt er/sie überhaupt über eine entsprechende Qualifikation und den didaktischen Hintergrund, die ihn/sie dazu befähigen, anderen Menschen etwas beizubringen?
  3. Methodenvielfalt ist ein Qualitätsmerkmal! Können Sie erkennen, über welche, über die Hypnose hinaus gehenden, anderen Qualifikationen der jeweilige Anbieter verfügt? Das kann vieles sein: ein NLP-Backgroud, ein systemischer Hintergrund, eine psychologische oder psychotherapeutische Ausbildung. Gute Hypnose setzt auf Flexibilität. Und ebendiese sollte bei einem guten Ausbildner auch methodisch vorhanden sein.
  4. Eine Seite der Medaille ist die Theorie, die andere die Praxis. Praktiziert der Anbieter Hypnose außerhalb des Ausbildungssettings selbst, beispielsweise in einer eigenen Praxis? Immerhin macht es Sinn, zu wissen, wovon man spricht und was man tut, um die eigenen Erfahrungen anderen zur Verfügung stellen zu können.
  5. Versucht der Anbieter krampfhaft Ihnen den „Kurs nach dem Kurs“ zu verkaufen, wenn sie Infoabende, Grund- oder Einstiegsseminare besuchen? Achtung: Folge-Angebote und modulare Systeme sind durchaus berechtigt und meistens auch sinnvoll, sollten aber von Anfang an offen kommuniziert werden. Lassen Sie sich nicht von Lockangeboten täuschen. Auch ein Einsteiger/innen-Kurs kostet Geld. Ist der Preis zu niedrig angesetzt, kann das darauf hindeuten, dass versucht wird, ihnen „hintenrum“ etwas zu verkaufen.
  6. Achten Sie unbedingt auf die Gruppengröße, in der die Ausbildung stattfindet. Gerade bei der Hypnose steht die eigene Erfahrung im Mittelpunkt. Je größer eine Gruppe ist, desto weniger Zeit kann der/die Ausbildner/in Ihnen persönlich widmen um auf Ihre Fragen einzugehen.

Scheuen Sie sich nicht, dem jeweiligen Anbieter diese Fragen zu stellen. Schliesslich geht es um Ihr Geld, um Ihre wertvolle Zeit, und um die Qualität Ihrer Ausbildung!